Holz im Außenbereich schützen, aber richtig

 

"Baulicher Holzschutz ist bei der Planung und Ausführung stets zu berücksichtigen ... " fordert die DIN 68 800-2 (4) generell. "Ausführungen ohne chemischen Holzschutz sollten gegenüber jenen bevorzugt werden, bei denen ein vorbeugender chemischer Holzschutz erforderlich ist."

Die wichtigste Grundregel für den baulichen Holzschutz lautet:

 

 

 "Halte Wasser vom Holz fern oder sorge zumindest für ein schnelles Ablaufen und durch gute Umlüftung für eine rasche Abtrocknung!"

 

Zitat unbekannt

 

 

 

 

Innerhalb von Gebäuden kann es vor allem durch undichte Dächer, Wände, Wasser- und Heizungsleitungen, sowie durch Kondensfeuchte an kalten Wänden und Leitungen und innerhalb von Wandkonstruktionen zur Vernässung von Holz kommen.

 

 

 

 

DIN Normen für Holzschutz

DIN 68800 Teil 1 Holzschutz im Hochbau - Allgemeines

DIN 68800 Teil 2 Holzschutz im Hochbau - Vorbeugende bauliche Maßnahmen

DIN 68800 Teil 3 Holzschutz im Hochbau - Vorbeugender chemischer Holzschutz DIN 68800 Teil 4 Holzschutz im Hochbau - Bekämpfungsmaßnahmen gegen holzzerstörende Pilze und Insekten

DIN 68800 Teil 5 Holzschutz im Hochbau - Vorbeugender chemischer Schutz von Holzwerkstoffen

 

 

 

 

Es sind aber noch andere gesetzliche Vorschriften bei der Anwendung chemischer Holzschutzmittel, die überwiegend biozide Stoffe sind, zu beachten. Wichtigste Vorschrift ist die Gefahrstoffverordnung (GefStoffV), die jeden Arbeitgeber betrifft, der Gefahrstoffe in den Verkehr bringt, wobei im Falle der Eigenleistung / Selbsthilfe der Eigenleister die Funktion des Arbeitsgebers übernimmt, wenn er weitere Personen zur Ausführung der entsprechenden Leistungen einsetzt.

 

 

Die heute zuerst geforderte Ausnutzung der baulich vorbeugenden Holzschutzmaßnahmen beinhaltet die Vermeidung von chemischem Holzschutz durch den Einsatz von Bioziden.


 

 

Weder die Gefache noch das Holz dürfen versiegelt oder mit einem wasserdichten

Anstrich versehen werden

 

Bei freistehenden Fachwerkwänden mit geringer Schlagregenbelastung muss gewährleistet sein, dass eingedrungenes Wasser auch nach innen abgeleitet werden kann. Schädlich sind daher Vorsatzschalen und Dämmstoffe (oder auch Dampfsperren) auf der Innenseite, die den (kapillaren) Wassertransport unterbinden. (Bei starker Belastung ist zwingend eine gut hinterlüftete  Bekleidung

 

Holzfäule:
Oberflächenmycel
 
 
 
Grundhyphen (in Fruchtkörpern: generative Hyphen)
Faserhyphen (Skeletthyphen):
Gefäßhyphen (Schlauchhyphen)
 
 
Echter und Wilder Hausschwamm
Brauner Kellerschwamm
Breitsporiger Weißer Porenschwamm
Sporen und Basidien
Blättlinge
Ausgebreiteter Hausporling
Merkmale weniger beachteter Arten in Gebäuden
Sternsetenpilz
Grauender Porling
Schlüssel für Strang bildende Hausfäulepilze

dung - Ziegelvorhang oder Brettschalung - erforderlich.)