Neubau, Sanierung und Instandsetzung

Die in den späten 1980er bis 2000er Jahren sanierten Häusern haben in der Regel oft noch keine, von außen erkennbare Schadensbilder, bei regelmäßiger Pflege.

Doch wie sieht es unter der angestrichenen Schicht aus, welche Materialien wurden verwendet, um Hohlstellen auszufüllen?


Sollten hier Produkte wie:

1) Epoxidharze, bzw. 2-Komponentenkunststoffe,

2) PU - Schaum,

3) Zement,

oder vergleichbare Materialien zum Einsatz gekommen sein, dann ist hier akuter Sanierungsstau

zu erwarten, ist gleich zu setzen mit Handlungsbedarf des Eigentümers

 

Die Erklärung zur obigen Aussage ist wie folgt:


Der gravierende Nachteil besteht darin, dass eindringende Feuchtigkeit durch Regen o.ä. nicht wieder

aus dem Holz entweichen kann, da hier keine Offenporigheit mehr besteht, zusätzlich ist im Holz, bedingt durch seine hyghroskophische Eigenschaft, immer ein gewisser  % Feuchtigkeit vorhanden.

Sollte hier keine Diffusion möglich sein, dann enstehen die bekannten Schadensbilder, beginnend mit Modder-/ Würfelfäule aus welcher sich die verschiedenen Holz zerstörenden Pilze entwickeln.

 

Im schlechtesten Fall sind ganze Balkenquerschnitte zerstört, bevor dies an der Oberfläche zu erkennen ist und der Reparatureinsatz geht weiter als nur Hölzer aufdoppeln, bis hin zur kompletten Balkenauswechselung.